Feuerzange 201 19. Dezember 2013

Feuerzangenbowle – Harmonika-Aktion beendet

Feuerzange 013Traditionell führen die JuHus ihren letzten JuHu-Abend im Jahr als Feuerzangenbowle durch.
Dieses Mal hatten sie sich Gäste eingeladen. Besonders freuten sie sich über Slobodan Glau (auf Titelfoto mit Akkordeon), der seit über 20 Jahren als Asylbewerber in Deutschland und derzeit im Asylbewerberheim in Waßmannsdorf lebt.

Für ihn hatten sie vor fast einem Jahr eine Spendenaktion für die Reparatur seines Akkordeons eine Spendenaktion gestartet (weitere Informationen siehe HIER und HIER).

Ebenfalls war Herr Dietmar Krüger (auf Titelfoto rechts) der Einladung gefolgt. Seine Frau und er hatten 500,- € gespendet.

Feuerzange 061Der 1. Sprecher der Jungen Humanisten, Willy Bayer, begrüßte alle Anwesenden herzlich und ging mit einer Fotoshow auf eine Reise des zurückliegenden Jahres mit einer beeindruckenden Bilanz.

Dies meinte auch Herr Krüger, der die Leistungen der JuHus so würdigte:

„Solange es solche jungen Menschen gibt, ist mir um die Zukunft nicht bange…“
Zur Akkordeon-Aktion sagte er: „Ihr habt Wasser in die Wüste gebracht. Für Herrn Glau ist die Musik, die er auf dem Akkordeon macht, das Wasser…“

Herrn Glau konnte das Ersatz-Akkordeon als „Dauerleihgabe“ übergeben werde. Herr Juri Mantey, der das eigentliche Akkordeon repariert, stellte es sehr günstig zur Verfügung.

Feuerzange 141Sobald das eigentliche dann im Frühjahr 2014 mit viel Aufwand halbwegs spielbar fertiggestellt ist, wird es ebenfalls an Herrn Glau übergeben. Es ist das letzte, was aus seinem früheren Leben übrig geblieben, aber eben sehr stark beschädigt war.

Slobodan Glau war gerührt und bedankte sich überschwänglich.

Mehrfach griff er in die Tasten und spielte den Anwesenden, zu denen inzwischen auch der Fachgebietsleiter der Stadt Königs Wusterhausen – Swen Ennullat, hinzugekommen war, einiges vor.

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Dann ging es ans „Wichteln“. Julia managte die Geschenkvergabe, die die JuHus unter dem Motto „Dinge, die die Welt nicht braucht“ oder „Was isch schon immer loswerden wollte“ mitgebracht hatten.

Das ging natürlich mit viel Spaß über die Bühne.

Mit Glühwein und Punsch an der Feuerschale fand der Abend seine Fortsetzung.

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Ja, das war wieder ein großer JuHu-Abend. Herr Glau war glücklich und Herr Krüger war sich sicher, dass die Spenden für den angekündigten Zweck (immerhin über 1.500 €) eingesetzt wurden.

GALERIE

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